Mittwoch, 22. Februar 2017

12 x [GE] - Meine Hirnwindungen unter der Lupe -91-



[GE]gessen: Schwarzes Hummus mit Kürbiskernöl

 [GE]trunken: Tee aus Kurkuma, Ingwer und Sternanis

[GE]kocht: Kichererbsen-Fenchel-Curry mit Couscous

[GE]backen: Gratin Dauphinoise
Bauernbrot mit Kümmel, Anis und Orangeat

[GE]wesenIm Elsass, um Du Berry Linsen aufzutreiben

 [GE]sehen: Pulp Fiction & Hair 

[GE]lesen
Unsterblich - Jens Lubbadeh
Paletas - Fany Gerson
Belgravia - Julian Fellowes

[GE]freut: Mindestens zwölf selbstgezogene Rhabarberpflänzchen haben den Winter auf der Terrasse überlebt und dürfen bald in verschiedene Gärten umziehen.

[GE]freut II: Sputniklampe aus den 50ern gefunden, geputzt und aufgehängt.

[GE]kauft: Eine Tasche von Fredsbruder.
Zwar aus dem Jahr 2014, dafür unbenutzt und für ein Viertel des Neupreises.

[GE]hört: Branded - Isaac Hayes
Superstition - Stevie Wonder

Neue Saatgutsorten für die Balkon- und Gartenbepflanzung aus[GE]sucht:
Eselsdistel, Forellenschluss, Grazer Krauthäuptl, rotes Mizuna,
Dill, Radieschen "De dix huit jours", Karotten "Colmar à coeur rouge", Basilikum, Minigurken (Melothria Scabra) und drei Sorten Kürbisse.


Sonntag, 19. Februar 2017

Puffiges Beerenbrot mit Honig



Zwei Scheiben vom frisch gebackenen Brot abgeschnitten und eine davon an Herrn C. weitergereicht. Er beisst ab, kaut, denkt nach, nimmt einen weiteren Bissen und verdreht die Augen zur Decke. Gespannt hake ich nach: Und? Wie findest du es? Seine Antwort: Tolles Brot, wenn die Beeren nicht vorhanden wären. Darauf ich: Aber es ist ein Beerenbrot. Ein Beerenbrot ohne Beeren ist wie eine Peperonipizza ohne Peperoni. Er: Genau. Ich: Bitte? Er: Keine Beeren im Brot, keine Peperoni auf der Pizza, kein Kreuzkümmel an geschmorten Karotten, keine Chilis im Curry, keine Mangos im Dessert, keine Erdnussbutter in der Gemüsesauce, kein Citro im Bier und kein grober Pfeffer auf dem Steak. Ich: Du hast die Wahl. Beerenbrot mit Beeren oder deine Lunchbox bleibt leer. Er: Ich liebe Beerenbrot mit Beeren. Es gibt kein besseres Brot als Beerenbrot. Beerenbrot for President!
Na also, geht doch.


Brühstück:
  • 10 gr gepuffte Teffkörner
  • 10 gr gepuffte Quinoa
  • 10 gr gepuffte Hirse
  • 10 gr Sonnenblumenkerne
  • 150 gr kochendes Wasser
Alle Zutaten vermischen und eine Stunde quellen lassen.

Teig:
  • Brühstück
  • 300 gr Weizenmehl Typ 550
  • 200 gr Ruchmehl
  • 25 gr Amaranth, fein gemahlen
  • 9 gr Salz
  • 5 gr frische Hefe
  • 30 gr flüssiger, heller Honig  (z.B. Akazie)
  • 100 gr Schafmilchjoghurt 
  • 215 gr lauwarmes Wasser
  • 20 gr Butter
  • 50 gr getrocknete Beerenmischung (io: Cranberries, Rosinen, Kirschen, weisse Maulbeeren)

Allen Zutaten, ausser Butter und Beeren, in die Schüssel der Küchenmaschine geben. Zuerst 8 Minuten auf Stufe 1 kneten lassen. Butter zugeben und weitere 8 Minuten auf Stufe 2 kneten. Beeren zugeben und 1-2 Minuten einkneten. Der Teig löst sich nicht vollständig von der Schüssel und bleibt leicht klebrig. Auf der gut eingeölten Arbeitsfläche falten. Zurück in die Schüssel legen, mit einer Duschhaube abdecken und den Teig 12-16 Stunden an einem kühlen Ort (max. 10 Grad, z.B. Terrasse oder Kühlschrank) aufgehen lassen. Am nächsten Tag 1-2 Stunden akklimatisieren lassen. Gärkorb oder Salatschüssel mit einem Leinentuch auskleiden und mit reichlich Ruchmehl bestreuen. Arbeitsfläche ebenfalls bemehlen, Teigschaber befeuchten und den Teig damit aus Schüssel heben. Mit bemehlten Händen vorsichtig auseinanderziehen, bis er etwa den Durchmesser einer Pizza hat. Einrollen, zu einem länglichen Laib formen und mit dem Schluss nach oben in das vorbereitete Gärkörbchen setzen. Abdecken und etwa 45 Minuten aufgehen lassen, bis er sich um ca. 80% vergrössert hat. Unterdessen einen Gusseisentopf mit Deckel (ich: 4,7 Liter Cocotte) auf das Gitter stellen, auf der zweiten Schiene von unten einschieben und den Ofen auf 250 Grad vorheizen. (Dauert bei mir ca. 35 Minuten). Topf aus dem Ofen holen, Deckel zur Seite legen. Teig vorsichtig schräg hineinkippen, so dass das Gärtuch gut weggezogen werden kann. Schnell einschneiden, Deckel wieder auflegen und zurück in den Ofen damit. Zuerst 20 Minuten bei 250 Grad, dann 25 Minuten bei 220 Grad backen. Deckel entfernen, Gitter auf die unterste Schiene versetzen und noch ein paar Minuten bis zum gewünschten Bräunungsgrad nachbacken. Vorsichtig aus dem Topf heben und auf einem Kuchengitter abkühlen lassen. 

Dienstag, 14. Februar 2017

12 x [GE] - Meine Hirnwindungen unter der Lupe -90-



[GE]gessen: Eine Zuger Kirschtorte, die diesen Namen nicht verdient hat

[GE]trunken: Calamansi-Lindenblüten-Tee

[GE]kocht: Kohlrabigemüse

[GE]backen: 
Zitronige Apfelwähe mit Heidelbeeren & Schwarzes Sauerteigbrot mit Amaranth

[GE]wesen: Bei Schwesterherz, moderner Dia-Abend der Indienreise

[GE]sehen
Jackie 
 Florence Foster Jenkins
La La Land

[GE]lesen: On the Bone - Barbara Nadel
Meilensteine der Forensik - Val McDermid

[GE]freut: Über die Mitbringsel aus Indien
Frische Kurkumarhizome, grüner Pfeffer, Kaffeebohnen,
getrocknetes Kurkuma, Cassiarinde, "Shrimp" Pfeffer, Ghee (alles Bio), 
und ein Stück handbestickter Stoff zum Nähen.
Thank you, best Sista in se World!

[GE]freut II: Alle neun eingepflanzten Rosenweihrauchstecklinge sind gut angewachsen und schiessen jetzt schon wie wild in die Höhe bzw. Breite.

[GE]kauft
Eine zitronengelbe Servierschüssel mit Deckel von Schönwald aus den 60ern

[GE]hört: Budapest - George Ezra

[GE]lacht: Dauernd mit meinen neuen Mitarbeitern.
Mit anderen Worten: Ich fühle mich dort pudelwohl.

Sonntag, 12. Februar 2017

Rabenschwarze Konfitüre aus getrockneten Hibiskusblüten



Konfitüre aus Hibiskusblüten ist nicht nur optisch, sondern auch geschmacklich eine Wucht. Die Blüten sollten von bester Qualität und so frisch wie möglich sein. Der Teehändler des Vertrauens kann vielleicht sogar mit Bioware aufwarten, die Extraausgabe lohnt sich auf alle Fälle. Vor der Verwendung den Tee bitte sorgfältig kontrollieren, damit die Konfitüre nicht durch Dreckkrümel oder ähnliches verunreinigt wird. 


Für 2 Gläser à 200 ml:

  • 40 gr getrocknete Hibiskusblüten, zerkrümelt
  • 4 fingerlange Streifen Bio-Orangenschale 
  • 2 Zimtblüte und 2 Pimentkörner
  • 500 ml Wasser
  • ca. 250 gr Zucker

Alle Zutaten bis und mit Wasser in einem Topf zum Kochen bringen. Hitze zurückdrehen und 5 Minuten offen köcheln lassen. Danach den Deckel auflegen und weitere 15 Minuten auf kleinster Stufe simmern lassen. Orangenschale und Gewürze herausfischen. Topfinhalt mit dem Stabmixer zu einem feinen Mus pürieren, danach durch ein feinmaschiges Sieb streichen. Den Hibiskusbrei abwiegen und mit der gleichen Menge Zucker zurück in den Topf geben. Unter ständigem Rühren fünf Minuten kochen. Vorsicht, die Konfitüre spritzt ziemlich heftig. Heiss in ausgekochte Gläser abfüllen. Haltbarkeit: Mindestens 6 Monate, wenn sauber gearbeitet wurde. Angebrochene Gläser bitte im Kühlschrank aufbewahren. Und aus den übrigen Blüten Hibiskussirup kochen.