Sonntag, 28. Mai 2017

The heat is on: Espressoparfait (mit oder ohne Koffein)



It's gettin' hot in here, I take of all my clothes...*singandswing* 

Was sieht aus wie Espresso, schmeckt wie Espresso und kommt direkt aus der Tiefkühltruhe? Klar, ein Espressoparfait! Für heute hat der Wetterdienst 32 Grad und 12 Stunden strahlenden Sonnenschein angesagt, darum bleiben wir zu Hause und versüssen uns den Tag mit ein, zwei oder drei Tässchen sündhaft gutem Espresso in Eisform. Für eine koffeinfreie Version, die übrigens genau so köstlich wie das Original ist, das Kaffeepulver durch 25 Gramm kräftigen Getreidekaffee (z.B. Bambu von A. Vogel) ersetzen. 


Für 8-10 Espressotässchen:

  • 500 gr Sahne
  • 12 Tl Instant-Espressopulver (io: Naturata)
  • 125 gr Zucker
  • 4 Eigelb von Eiern der Grösse L
  • 1 El Cognac

Espressotässchen in ein Kuchenblech mit möglichst hohem Rand stellen (z.B. eine Brownieform). Einen kleinen Topf zu etwa 1/3 mit Wasser füllen und zum Kochen bringen. Sahne mit dem Espressopulver in einem anderen kleinen Topf zum Kochen bringen. Eigelb und Zucker mit dem Handrührer in einer hitzebeständigen Schüssel hellcrèmig aufschlagen. Nun die kochende Kaffeesahne unter ständigem Rühren langsam zur Eigelbmasse giessen. Schüssel auf den Topf mit dem köchelnden Wasser setzen (Wasserbad) und die Masse mit einem Schwingbesen so lange aufschlagen, bis sie zur Rose abgezogen werden kann. Danach die Schüssel sofort in ein Eiswasserbad stellen und rühren, rühren, rühren bis die Masse vollständig abgekühlt ist. Cognac kurz unterrühren und dann gleichmässig in die Espressotässchen verteilen. Jedes Tässchen einzeln mit Klarsichtfolie abdecken und das Blech über Nacht in den Tiefkühler stellen. Vor dem Servieren 10 Minuten antauen lassen. Gut verpackt hält sich das Parfait problemlos zwei Wochen in der eisigen Kälte.


Dienstag, 23. Mai 2017

12 x [GE] - Meine Hirnwindungen unter der Lupe -103-



[GE]gessen: Gegrillte Hühnerschlegel mit Knoblauchbrot

[GE]trunken: Zimtblättereistee

[GE]kocht: Indisches Shakshuka
(d.h. Reste vom Zimtblättercurry und Kaju Pulao vermischt, mit einem Schuss Wasser in der Pfanne erhitzt und zum Schluss zwei Eier mitgegart. Njammi!)

[GE]backen: Orangenbrot mit Rooibos / Krik / Himbeerchüechli

[GE]wesen: Flohmarkt, Pflanzentauschbörse, Theater

[GE]sehen: Nice Places To Die 

[GE]lesen
Food from across Africa - The Groundnut
The Indian Grocery Store Demystified - Linda Bladholm
Wildcrafted Cocktail - Ellen Zachos

[GE]freut: Über die supertollen Flohmarktfunde, u.a. eine 
Rosenthal Wirkkala Kaffeekanne, zwei kleine Vasen (Schweizer Studiokeramik) und ein viktorianisches Senftöpfchen.

Trotz Nummerierung immer noch nicht heraus[GE]funden:
Den Hersteller der kürzlich erworbenen, riesigen schwarzen Bodenvase.
Kann jemand von euch vielleicht weiterhelfen?

[GE]tauscht
1. Zwei Zucchini-, ein Buschkürbis- und zwei Malabarspinatsetzlinge
gegen 6 verschiedene Tomaten- und 20 rote Kopfsalatsetzlinge

2. 10 Borretschli, dazu je 3 Tomaten- und Malabarspinatsetzlinge gegen 6 Paprika- und 3 Auberginenpflänzchen

3. 3 kleine Rhabarber & eine Zucchini gegen 2 Artischocken & einen Salbeibusch

[GE]hört: Ring of Fire - Johnny Cash Live at Folsom Prison

[GE]trauert:
Um den viel zu früh verstorbenen Chris Cornell.
Ein weiterer Held meiner Jugendzeit hat die Bühne für immer verlassen. 

Montag, 22. Mai 2017

Orangenbrot mit Rooibostee aus dem Topf



Bei Pinterest hatte ich ein verführerisch aussehendes Foto mit dem Titel "Pan de naranja 100%" (100%iges Orangenbrot) gespeichert. Als ich das Rezept gestern ausprobieren wollte, führte der Link ins Leere. *gnah* 


Beim fröhlichen Nachbasteln ohne Vorlage habe ich mich dann aber doch nicht getraut, nur Orangenpüree als Schüttflüssigkeit zu verwenden. "Nicht getraut" ist übrigens die euphemistische Version von: Die faule Tante hatte nur noch vier wünzige Bio-Valencias zu Hause und gerade keine Lust, weitere Orangen für das Experiment zu besorgen.... Hat ja trotzdem gut geklappt. Die Idee, dem Brotteig Rooibostee unterzujubeln, stammt aus dem Buch Food From Across Africa. Die Kombination aus Orange und Rooibos ergibt ein saftiges Brot mit einer feinen, exotischen Fruchtnote und exzellenter Frischhaltung. Hell ausgebacken harmoniert es wunderbar mit Konfitüre (erstes Bild), stärker gebräunt auch sehr gut mit Käse und Gemüsesuppen (zweites Bild).


Für ein Brot:

  • 2 mittelgrosse Orangen
  • 155 gr warmes Wasser

Orangen mit einem Messer von der Schale samt weisser Innenhaut befreien. Das Fruchtfleisch der Länge nach vierteln, in grobe Stücke schneiden und eventuell vorhandene Kerne entfernen. Von den Orangenstücken 225 gr abwiegen und zusammen mit dem Wasser zu einem möglichst glatten Brei pürieren.


Alle Zutaten bis auf das Kokosöl in die Schüssel der Küchenmaschine geben. Zuerst 8 Minuten auf Stufe 1 kneten lassen, dann das Öl zugeben und weitere 6 Minuten auf Stufe 2 kneten, bis sich der Teig von der Schüssel gelöst hat. Auf der eingeölten Arbeitsfläche falten. Zurück in die Schüssel legen, mit einer Duschhaube abdecken und den Teig 3-4 Stunden bei Zimmertemperatur aufgehen lassen, bis er sich verdoppelt hat. Gärkorb oder Salatschüssel mit einem Leinentuch auskleiden und mit reichlich Ruchmehl bestreuen. Arbeitsfläche ebenfalls bemehlen, Teigschaber befeuchten und den Teig damit aus Schüssel heben. Mit bemehlten Händen vorsichtig auseinanderziehen, bis er etwa den Durchmesser einer Pizza hat. Locker einrollen, zu einem länglichen Laib formen und mit dem Schluss nach oben in das vorbereitete Gärkörbchen setzen. Abdecken und etwa 45 Minuten aufgehen lassen, bis er sich um ca. 80% vergrössert hat. Unterdessen einen Gusseisentopf mit Deckel (ich: 4,7 Liter Cocotte) auf das Gitter stellen, auf der zweiten Schiene von unten einschieben und den Ofen auf 270 Grad vorheizen. (Dauert bei mir ca. 35 Minuten). Topf aus dem Ofen holen, Deckel zur Seite legen. Teig vorsichtig schräg hineinkippen, so dass das Gärtuch gut weggezogen werden kann. Schnell einschneiden, Deckel wieder auflegen und zurück in den Ofen damit. Zuerst 20 Minuten bei 270 Grad, dann 25 Minuten bei 220 Grad backen. Deckel entfernen und das Brot noch ein paar Minuten bis zum gewünschten Bräunungsgrad nachbacken. Vorsichtig aus dem Topf heben und auf einem Kuchengitter abkühlen lassen. 


Mittwoch, 17. Mai 2017

12 x [GE] - Meine Hirnwindungen unter der Lupe -102-



[GE]gessen
: Randen-Apfel-Salat mit Schnittlauchblüten

[GE]trunken: Cold Brew Karottentee

[GE]kocht: Kichererbsencurry mit Zimtblättern, dazu Butterreis

[GE]backen: 
Mohnkuchen mit Zitronenguss 
Schafquarkbrioche mit Teff

[GE]wesen: Auf der Suche nach frischen Curryblättern.
Mein Lieblingsinder hat sie leider aus dem Sortiment genommen und
der Lieblingsvietnamese ebenso. Komische Sache.

 [GE]sehen: Get Out 

 [GE]lesen
Hotel du Barry - Lesley Truffle
Hexensaat - Margaret Atwood

[GE]freut:
Bei einem Anzeigenportal gleich zwei Bücher entdeckt, die ich seit Jahren vergeblich gesucht hatte. Beide sind schon lange vergriffen und, wenn erhältlich, mordsmässig teuer. Die Anbieterin wollte aber für beide Exemplare nur Portoerstattung und damit hat sie mir eine Riesenfreude bereitet. She made my week, sozusagen.

Mehr als einmal [GE]dacht:
Nun kann ich nachfühlen, wie sich Überlebende einer Zombieapokalypse fühlen müssen: Umgeben von Hirntoten und kein Happy End in Sicht...

Neuen Lesestoff [GE]kauft
The Food of Oman - Felicia Campbell
Senegal - Pierre Thiam
Saving the Seasons - Kevin West 

[GE]hört: Smooth Operator & Your Love is King - Sade

 Ein[GE]legt:
Schlehen- und Zwetschgenschösslinge in Roséwein